Habemus Papam Regie Nanni Moretti mit Michel Piccoli, Nanni Moretti, Margherita Buy Italien 2011, 105 Minuten Menschen aus aller Welt warten gebannt auf dem Petersplatz in Rom. Aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle steigt weisser Rauch auf, das Zeichen dafür, dass ein neuer Papst gewählt wurde. Doch im Innern des Vatikans spielt sich – unter grösster Geheimhaltung – derweil eine ganz andere Geschichte ab. Nanni Moretti liefert einen neuen Film, der in Italien heiss diskutiert wurde und zum Publikumsrenner avancierte. Der renommierte italienische Filmemacher erzählt die Geschichte eines verzweifelten Papstkandidaten mit viel warmherziger Komik. In der Rolle des Papstes brilliert Michel Piccoli.
Fenster zum SommerRegie Hendrik Handloegten Mit Nina Hoss, Mark Waschke, Fritzi Haberlandt DE/FI 2011, 96 Min. Juliane verbringt mit ihrem Freund August die ersten gemeinsamen Ferien im sommerlichen Finnland. Eines Morgens wacht sie plötzlich im verschneiten Berlin auf - alleine. War der romantische Sommer nur ein Traum? Nur langsam begreift sie, dass sie das Schicksal um Monate zurückgeworfen hat, in ihr graues Alltagsleben. Juliane macht sich erneut auf den Weg in die Zukunft, um August wieder zu finden, der noch nichts von ihr weiss... Wird es erneut zur Begegnung kommen?
CarnageRegie Roman Polanski Mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reilly USA 2011, 79 min. Vorfilm Zwei Elfjährige raufen sich auf dem Spielplatz, dabei schlägt der eine seinem Gegner zwei Zähne aus. Um die Angelegenheit in aller Vernunft zu regeln, treffen sich die Eltern der beiden Streithähne: Die selbstbewusste Nancy (Kate Winslet) und der smarte Alan (Christoph Waltz) müssen stellvertretend für den Uebeltäter bei der überkorrekten Penelope (Jodie Foster) und dem biederen Michael (John C. Reilly) antanzen. Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schliesslich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten in heftige Diskussionen mit wechselnden Fronten und schlussendlich gänzlich aus der Fassung. Der Film basiert auf dem Broadway-Stück God of Carnage, welches bis heute 452 Mal aufgeführt wurde und drei der begehrten Tony Awards einheimsen konnte. Roman Polanski vereint in Der Gott des Gemetzels eine Riege an oscarprämierten Schauspielgrössen: Kate Winslet, Jodie Foster und Christoph Waltz streiten sich gekonnt an der Seite von John C. Reilly.
Bouton Regie Res Balzli mit Johana Bory, Lukas Larcher, Flavia Ravaud, Trio vocal NØRN Schweiz, 2011, 78 min. EXTERN IM LANGNAUER KELLERTHEATER Tour-de-Berne 2012 Gewinner Berner Filmpreis 2011 für die beste Regie JOHANA, eine junge Schauspielerin, und ihre selbst geschaffene Puppe BOUTON versuchen, eine gefährliche Krankheit zu überwinden und den Ernstfall mit Humor zu meistern. Der Film erzählt eine Geschichte zwischen Lachen und Weinen, Diesseits und Jenseits, dokumentarischer Realität und poetischer Fiktion. Johana Bory's letzte Vorstellung fand im Langnauer Kellertheater statt
SilberwaldRegie Christine Repond Mit Saladin Deller, Christoph Gaugler, Basil Medici, Dieter Stoll, Marcus Signer, Naftali Wyler, Heidi Züger, Schweiz 2011, 85 mi. dialektTour-de-Berne 12 Gewinner Berner Filmpreis 2011, beste Regie In einem friedlichen Dorf im Emmental leben der fünfzehnjährige Sascha und seine gleichaltrigen Freunde Patrick und Moni. An der Schwelle zum Erwachsenwerden versuchen die drei Jugendlichen ihrem monotonen Alltag zu entkommen. Kälte, Verzweiflung und Wut begleiten Sascha auf seiner Suche nach Zuneigung und Identität. Als sie eines Tages im nächtlichen Wald herumstreunen, entdecken sie eine hell erleuchtete Hütte, in der kahl geschorene Männer grölend feiern und tanzen. Was für seine Freunde Zeitvertreib und Abenteuer bleibt, hat für Sascha tiefere Bedeutung. Ein Film über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, hin- und hergerissen zwischen Versuchung und Vernunft
Messies Regie Ulrich Grossenbacher Musik Resli Burri Dokumentarfilm Schweiz 2011, 117 min. dialekt Tour-de-Berne 12 Berner Filmpreis 2011 Messies – eine Gratwanderung zwischen Genialität und Überforderung. Beherrschen sie das Chaos oder beherrscht das Chaos sie? Der Film richtet seine Aufmerksamkeit auf vier Menschen, die auf unter¬schiedliche Weise Messies sind. So verschieden wie ihre Sammlungen und Projekte sind auch ihre Lebens¬räume und Geschichten. Wir begeben uns auf Höhlen¬wanderungen durch ihre Schatzkammern, entdecken ihre genialen Erfindungen, ihre gefährlichen Bastelei-en und stöbern in ihren riesigen Archiven. Wir erleben Konflikte, die sie durch ihr Anderssein mit ihren An¬gehörigen, Nachbarn und Institutionen zu bewältigen haben. Wir beobachten, wie sie auf dem Schrottplatz Kostbares vor der Vernichtung retten, hören ihnen bei der Schilderung ihrer Visionen zu und wühlen gedank¬lich und materiell in ihren Lebensgeschichten auf der Suche nach Ausgangspunkten in der Vergangenheit und nach Anhaltspunkten in die Zukunft.
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